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GeZu 4.0 entwickelt das Zukunftsteam
GeZu 4.0 entwickelt das Zukunftsteam

In Zeiten von COVID-19 ist Transformation nicht irgendeine Notwendigkeit, die uns in Zukunft erwartet, sondern es ist für fast alle kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) Realität im Alltag. Die FAW Lübeck bietet im Rahmen des Projekts „Gemeinsam Zukunft gestalten – GeZu 4.0“ regionale Experimentierräume für den Austausch rund um Themen zur digitalen Transformation – und für den unternehmensübergreifenden Zusammenhalt.

Wie realisiere ich Home Office für meine Beschäftigten? Wie gestalte ich ab sofort meinen Vertrieb und wie stelle ich eine gesundheitsschützende Produktion sicher. Funktioniert mein aktuelles Business-Modell noch? Wie kann ich meine Prozesse sinnvoll digitalisieren oder mein Geschäft neu ausrichten? Diese Fragen beschäftigen uns in den Lern- und Experimentierräumen, die im Rahmen des INQA ((Initiative Neue Qualität der Arbeit)-Projektes „GeZu 4.0“ in den Regionen Lübeck/Westmecklenburg, Saarland, Rhein/Ruhr und Baden-Württemberg entstanden sind. Gemeinsam versuchen die Unternehmer*innen Antworten auf diese Fragen zu finden und sind dankbar für die Impulse, die die regionalen Experimentierraum-Manager*innen anbieten. Die Verbundenheit ist da und der Austausch funktioniert gut, keine*r der Teilnehmer*innen möchte die Experimentierraum-Community missen.

Unternehmensübergreifende Kollaboration funktioniert

Unser Zwischenfazit zur Projekt-Halbzeit: Unternehmensübergreifende Kollaboration funktioniert – gemeinsam fällt die digitale Transformation leichter und in disruptiven Zeiten wie diesen ist der Zusammenhalt ein Fels in stürmischer Brandung. GeZu 4.0 möchte diesen Effekt verstetigen und arbeitet aktuell an einem Konzept, bundesweit Lern- und Experimentierräume für den Austausch rund um Themen zur digitalen Transformation in unterschiedlichen Regionen auszurollen

Blaupause GeZu 4.0

Blaupause dafür sind die Erfahrungen und Best Practices aus GeZu 4.0 sowie die vielfältigen Unterstützer-Netzwerke für den deutschen Mittelstand. Am Ende soll ein schlagkräftiges „Zukunftsteam“ entstehen, als Anlaufstelle für KMU unterschiedlichster Regionen, wo sie nicht nur relevante Informationen zu den unterschiedlichen Ansprechpartnern (IHK, HWK, Agentur für Arbeit, Krankenkassen, Sozialpartnern) bekommen, sondern auch eine kompetente Unterstützung. Das Regionalmanagement weiß, welche Schublade es aufziehen muss, um das KMU auf seinem Weg effektiv zu begleiten.

Konzeptentwicklung „Zukunftsteam“

Das Konzept inklusive eines betriebswirtschaftlich tragfähigen Kosten- und Erlösmodells ist so gut wie abgestimmt. Der nächste Schritt ist das Testen des aktuellen Prototyps mit Beratern aus dem Netzwerk von GeZu 4.0, die Teil des Zukunftsteams werden könnten. Danach werden die Qualifizierungsmodule entwickelt, die die Berater fit machen für das „Zukunftsteam“. Stay tuned, wir werden weiter berichten.