Für Ihre Region:

Angelika Stockinger
Baden-Württemberg

Mein Projekt

Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft und doch sind die vielen kleinen Unternehmen selten auf der Bühne bei Veranstaltungen anzutreffen, nicht weil sie es nicht könnten oder wollten, sondern schlicht weil sie stark in ihr Tagesgeschäft eingebunden sind. Genau deshalb ist das Projekt „GeZu 4.0“ für mich sehr wichtig, denn es bietet kleinen Betrieben die Möglichkeit sich mit anderen in vergleichbaren Situationen auszutauschen, sich konkret mit den Fragen der digitalen Transformation zu beschäftigen und gemeinsam an individuellen Lösungen zu arbeiten. Ideen zu generieren ist wichtig, sich in der Umsetzungsphase miteinander auszutauschen, von guten Beispielen aber auch durch Schwierigkeiten und aus möglichen Fehlern gegenseitig zu lerne hat einen neue Qualität. Das ich im Projekt branchenübergreifend Betriebe zusammenbringen kann ist für derartige Lernräume neu und es macht Spaß. Noch besser soll die Unterstützung der kleinen Betriebe durch den von uns initiierten „Quartiersmanager/Zukunftsbegleiter“ werden. Hier wird ein Serviceangebot für die Zukunft entwickelt, um den kleine und mittleren Unternehmen das große Angebot an Unterstützungsinitiativen und -angeboten zu erschließen, sie passgenau mit den richtigen Ansprechpartnern zu vernetzen und sie auch im Betrieb bedarfsgerecht zu unterstützen. Digitalisierung ist heute eines der wichtigsten Themen für Unternehmen und ich bin sicher nach „GeZu 4.0“ wird es ein „GeZu KI“, “GeZu Qubit“ oder etwas anderes geben. Die Quartiersmanager/Zukunftsbegleiter werden diesen Entwicklungen auf der Spur bleiben und mit uns die Betriebe auch dabei optimal unterstützen. Was ich auch durch die Offensive Mittelstand gelernt habe: der Mensch muss im Zentrum stehen und die Bedingungen müssen so gestaltet sein, dass er sich entfalten kann. Ich bin jetzt schon begeistert was sich in wenigen Monaten entwickelt hat. Gespannt bin ich auf die kommenden Monate mit weiteren engagierten Betrieben, neuen, regionalen Kooperationspartnern und einem hochmotiviertem Projektteam.

»Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt zu sehen wünschen.«

Mahatma Gandhi

Meine Profession

Die 20 Jahren in der Intensivmedizinischen Pflege am Klinikum Stuttgart war eine Zeit des schnellen Wandels von „einfachen Geräten“ hin zu einer Hightech Medizin und Pflege. Bei den schwerstkranken Menschen hatte ich gelegentlich Mühe diese zwischen allen Geräten zu sehen und auch auf sie eingehen zu können. Technik eröffnet viele gute Möglichkeiten was mich aber diese Jahre gelehrt haben, hat der kranke, schwerverletzte Mensch nicht den Willen zu kämpfen, können die Maschinen es alleine auch nicht schaffen. Immer weniger Zeit für Patienten und auch deren Angehörige für mich mit ein Grund die Seiten zu wechseln und die Gesundheitserhaltung anstelle von Krankheiten oder Unfällen in der Vordergrund zu rücken. Nun sind es auch bereits wieder 20 Jahre in denen ich als Gesundheitspädagogin tätig bin. Mein Ziel, besonders kleine und mittlere Betriebe bei der Einführung der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), heute sprechen wir von Gesundheitsmanagement (BGM), zu unterstützen hat sich nicht einfach gestaltet. Um den Nutzen von BGF/BGM zu erkennen muss der Betrieb seine Strukturen, Prozesse, seine Werte und Kultur kennen. Für mich eines der wichtigsten Instrumente diese darzustellen ist die Potentialanalyse „Guter Mittelstand“, der Basischeck der Offensive Mittelstand/INQA und seit einigen Jahren der Check „Gesundheit“ und der „GDA-Orgacheck“.

Was ich für meine Arbeit in der Intensivmedizin geschildert, eine rasante vor allem technische Veränderung, betrifft heute die Betriebe in Form einer anderer Arten der Arbeitsorganisation, der digitalen Transformation, künstlicher Intelligenz etc.. So wie Unternehmen sich ständig weiter entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu bleiben geht es auch mir selber. Gesundheitsmanagement entwickelt sich ständig weiter. Mit veränderten Herausforderungen in den Unternehmen muss und will ich mich mit aktuellen Themen, wie steigende psychische Belastungen, New Work, Digitalisierung etc. befassen. Was ich vor 30 Jahren als Gründungsherausgeberin für meine Berufskollegen in der Intensivpflege gemacht habe, aktuelle Wissen, Best Practice oder neue Methoden zu vermitteln, mache ich heute in anderer Form für Unternehmen.

Über diese Tätigkeit hinaus konnte ich vor 2 Jahren mit einigen Partnern die Stiftung „Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung“ ins Leben rufen.

Mit lieben Grüßen

Angelika Stockinger

Ein Projekt der FAW gGmbH - Akademie Lübeck

Angelika

Stockinger

Machen Sie mit im Lern- und Experimentierraum der Stiftung Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung!

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